Am 7. September 2019 besuchte Angela Merkel das Krankenhaus Tongji in Wuhan. Am 12. September 2019 kam es in unmittelbarer Umgebung zum ersten dokumentierten Covid-19 Fall. Die Klinik ist eine „gemeinsame Freundschaftseinrichtung“ von Deutschland und China. 2015 gab es ein gemeinsames Symposium im Bundesgesundheitsministerium Berlin, 2017 wurde in Wuhan ein Gain-of-Function-Labor gegründet, in dem unter anderem an HIV und Hepatitis experimentiert wird. Im Gegensatz zum Wuhan Institute of Virology liegt das deutsche Labor im Zentrum der ersten 174 bekannten Covid-Fälle.

Die Sciencefiles, ein exzellenter kritischer Blog, thematisierte eine Reihe von seltsamen Zufällen im chinesischen Wuhan, dem angeblichen Ort, an dem der Corona-Virus zuerst in Umlauf geriet. Wesentlich ist die nachfolgende Illustration, die aus dem wissenschaftlichen Papier „Dissecting the early Covid-19 Cases in Wuhan“ stammt, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Science. Der Autor, Michael Worobey, hat die ersten 174 Corona-Fälle in Wuhan auf einer Karte verortet – wohl auch um festzustellen, ob die Markt-Theorie haltbar ist. Über längere Zeit hinweg wurde den Menschen ja eingeredet, die Krankheit käme von einer Fledermaus, welche auf einem chinesischen Markt zum Verzehr angeboten wurde.

Tatsächlich liegt in der Mitte der Ausbrüche nicht das Wuhan Institute of Virology, dessen „Gain of Function“ Forschung inzwischen von vielen als plausibler Ursprung der vorgeblichen Pandemie erscheint. In der Mitte liegen zwei Märkte, der Yangchahu Market und der Huanan Market – und das deutsch-chinesische Gain-of-Function-Labor der Bio-Sicherheitsstufe 2. Ein bemerkenswerter Zufall, wenn man sich die Chronologie der Ereignisse ansieht, welche ebenfalls von Sciencefiles vorzüglich dargestellt wurde.

Das deutsch-chinesische Tongji Krankenhaus gibt es schon sehr lange, es wurde im Jahr 1900 von Dr. Erich Paulun in Shanghai gegründet. Daraus entwickelte sich die Deutsche Medizinische Schule Shanghai Tongji und in weiterer Folge die Universität Tongji mit der Unterrichtssprache Deutsch.

Diese Universität wurde im Jahr 1950 nach Wuhan verlegt und in die Universität Wuhan integriert. Deutsch blieb weiterhin Unterrichtssprache. Die Kooperation zwischen China und Deutschland wurde über diese Institution stets gepflegt, ab 1980 gab es zahlreiche Kooperationen mit deutschen Universitäten. Eine weitere Intensivierung der Kontakte erfolgte ab 2006 unter dem deutschen Gesundheitsminister Hermann Gröhe.

Die Erforschung gefährlicher Pathogene begann spätestens im Jahr 2009 unter dem Titel „Transregional 60“, kurz TRR60. Gegenstand der fruchtbaren deutsch-chinesischen Zusammenarbeit war die Erforschung von Viren und Impfstoffen. Standorte von TRR60 waren Essen, Wuhan, Bochum und Shanghai.

Am 2. und 3. Oktober 2015 wurde in Deutschland das Symposium „Deutsch-chinesische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten“ abgehalten, welches vom Bundesgesundheitsministerium finanziert wurde. Daran nahmen bedeutende Figuren aus der späteren Pandemie-Inszenierung teil:

  • Prof. Dr. Christian Drosten, muss nicht extra vorgestellt werden.
  • Prof. Dr. Thomas Mertens, Chef der ständigen Impfkommission des Bundes
  • Prof. Dr. Ulf Dittmer von der Universität Essen
  • Prof. Dr. Shi Zhengli, leitende Forscherin für Coronaviren am Wuhan Institute of Virology
  • Prof. Dr. Yang Dongliang, Sprecher TRR60
  • Prof. Dr. Jang Shibo, Fudan University Shanghai
  • Prof. Dr. Stephan Ludwig, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Mettenleiter, Bundesforschungsinstitut für Tierseuchen, Essen
  • Prof. Dr. Lu Megnji, Universitätsklinikum Essen
  • Prof. Dr. Hou Jinlin, Southern Medical University, Guangzhou
  • Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit
  • Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
  • Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Eckhard Nagel
  • Prof. Dr. Dr. Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute
  • Dr. Joachim Breuer, DGUV
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Burger, ehem. Präsident des Robert Koch-Instituts
  • Prof. Dr. Stephan Becker, Institut für Virologie, Philipps-Universität Marburg
  • und viele mehr.

Bei diesem Symposium, das Teil der 28. Jahrestagung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin war, wurde offenbar die Errichtung eines neuen Gain-of-Function-Labors in Wuhan beschlossen. Spannend sind auch die Titel der Vorträge (unten eine Auswahl) – ebenso, dass der von der WHO gewünschte One Health Ansatz besonders gewürdigt wurde:

  • Preisbildung von Arzneimitteln in China
  • Steuerung der Arzneimittelversorgung in Deutschland
  • Forschung an neuen Viren – ein Überblick
  • Forschung an chronischen Viren im SFB TRR60 unter besonderer Berücksichtigung der HIV-Forschung und -Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland
  • Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und Therapien für die Prävention und Behandlung von MERS
  • Evolution pathogener RNA-Viren: Untersuchungen von Tierreservoiren (Drosten)
  • Musterbeispiel Influenza – neue therapeutische Strategien zur Bekämpfung einer Zoonose mit pandemischem Potenzial
  • Neu entstehende virale Zoonosen in China (Shi Zhengli)
  • Tierseuchen im One-Health Kontext
  • Das Hochsicherheitslabor und Zentrum für biologische Sicherheit der Chinese Academy of Sciences in Wuhan
  • BSL4-Laboratorien in Deutschland
  • Die Kontrolle von neu auftretenden Infektionskrankheiten – Erfahrungen mit dem klinik-basierten Überwachungssystem
  • Status Quo und zukünftige Entwicklung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten

Einige dieser Themen und ihre Referenten bilden weitere „Zufälle“, wenn man an das Geschehen ab 2020 denkt. So sprach Drosten zur Entwicklung pathogener RNA-Viren in Tierreservoiren, Zhengli Shi über „neu entstehende Zoonosen in China“.

Am 27. Mai 2017 war dann das neue, gemeinsame Labor fertig, in welchem in Wuhan Infektionen und Immunreaktionen erforscht werden sollten. Die Sciencefiles mutmaßen, dass für die Deutschen vor allem spannend ist, in China Gain-of-Function Forschung betreiben zu können, welche in Deutschland nicht möglich wäre. Zwar hat das neue Labor nur die Sicherheitsstufe 2 – allerdings engen Kontakt zum Wuhan Institute of Virology mit Sicherheitsstufe 3. Was genau in diesem neuen Labor getrieben wurde, ist bislang nicht bekannt. Allerdings liefern die Sciencefiles ein paar Ideen, indem sie wissenschaftliche Papiere zusammentragen, welche ebendort ihren Ursprung haben. Im Zentrum der Forschungen dürften HIV, HBV (Hepatitis B) und SIV (Simianes Immundefizienz-Virus) stehen. Nahezu durchgehend beteiligt ist Prof. Dr. Ulf Dittmer.

Li, Yanpeng, Ulf Dittmer, Yan Wang, Jiping Song, Binlian Sun, and Rongge Yang (2016). The V1 region of gp120 is preferentially selected during SIV/HIV transmission and is indispensable for envelope function and virus infection. Virologica Sinica 31: 207-218.

Diese Forschungsarbeit ist von besonderem Interesse, denn darin werden Regionen des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) benannt, die als Zielregionen für die Ernte von “Antigenen” dienen können, die wiederum über eine Trägerplattform und nunmehr als “Impfstoff” bezeichnet, in menschliche Organismen gespritzt werden können, um dort eine erfolgversprechende Antwort des Immunsystems zu erwirken, die in der Bildung von Antikörpern, die HIV/AIDS bekämpfen können, resultiert. Die identifizierten Regionen decken sich mit den Inserts, die indische Forscher im Februar 2020 in SARS-CoV-2 entdeckt haben.

Sciencefiles.org

Die Autoren der Sciencefiles denken darüber nach, ob hier vielleicht Teile des SARS-CoV-2 Virus entwickelt wurden, welche später in einen Coronavirus des Wuhan Institute of Virology integriert wurden.

Nach allem, was wir wissen, wäre RaTG13 als nächster bekannter Verwandter von SARS-CoV-2 das Coronavirus der Wahl, ergänzt um die oben beschriebenen Antigene von HIV ergäbe sich das, was die indischen Forscher gefunden und für ein manipuliertes Coronavirus gehalten haben. Und in der Tat, es ist ein manipuliertes Coronavirus, das als Impfstoff ausgegeben wird. Ob deutsche und chinesische Forscher in ihrem BSL-2 auf BSL-3 erweiterbaren Labor im Union Hospital in Wuhan mit dem, was später als SARS-CoV-2 weltweiten Ruhm ernten sollte, herumgespielt haben, ist unbekannt.

Sciencefiles.org

Letztendlich besuchte Angela Merkel am 7. September 2019 das deutsch-chinesische Klinikum. Am 12. September wurde die erste Infektion mit dem „neuartigen Coronavirus“ registriert. Vom Zeitpunkt her ohne Frage ein äußerst „dummer Zufall“.

Sciencefiles merken an, dass die Zufälle rund um diese deutsch-chinesische Zusammenarbeit dringend parlamentarisch aufgearbeitet werden sollten. Wäre es denkbar, dass Teile des Virus, welcher als Vorwand für weltweite rigorose Pandemiemaßnahmen dienen sollte, in Zusammenarbeit mit deutschen Forschern entwickelt wurden? Eine Frage, welche dringend geklärt werden sollte.



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Von Veritatis

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