Sandra Maischberger, einer weiteren „Guten“, stellte das personifizierte Zentralorgan von Rot-Grün dann im Interview die Frage: „Was ist aus Ihrer Sicht der richtige Umgang mit der AfD?“ Die ARD-Gebühren-Millionärin antwortete: „Manchmal habe ich das Gefühl, wie man es macht, macht man es falsch. Also sie in die Sendung zu holen und zu konfrontieren, dann kommt wieder der Opfermythos. Sie nicht in die Sendung zu holen, ist sicherlich auch nicht richtig.“

Der Publizist Markus Krall kommentierte das treffend: „Menschen, die von der Arroganz ihrer moralinsauren Überlegenheit erfüllt sind, unterhalten sich darüber, wie man Andersdenkende am besten ausgrenzt. Ihr beiden merkt überhaupt nichts mehr, oder?“

Nein, sie merken überhaupt nichts mehr.

Die größenwahnsinnige Überzeugung, dass sie die „Guten“ sind und die anderen die „Bösen“ sind, macht sie völlig blind. Und sie verstehen nicht, dass alle großen politischen Verbrecher, die wir kennen, genau dem gleichen Irrtum unterlegen sind: von Adolf Hitler über Stalin und Mao bis hin zu Mussolini und Pol Pot.

Sie alle hielten sich für die „Guten“ und ihre Gegner für die „Bösen“.

Auch wenn es absurd wäre, unsere rot-grünen Kulturkrieger mit den genannten gleichzusetzen – die Wurzeln ihrer Denkweise sind die gleichen.

Echte Demokraten würden nie auf die Idee kommen, Menschen mit anderer Meinung zu stigmatisieren und sich selbst für moralisch höherwertig zu halten.

Auf unsere rot-grünen Bessermenschen trifft diese Hybris aber gerade zu. Sie ist zutiefst totalitär in ihren Wurzeln. Denn nur ein Mensch mit totalitärer Gesinnung kann Andersdenkende für die Inkarnation des Bösen („Nazi“) halten – und sich selbst für per se besser, also auch „höherwertig“. Man müsste hier sogar prüfen, ob wir es da nicht mit einer Wiederkehr des Glaubens an das eigene „Übermenschentum“ zu tun haben – in neuem Gewand bzw. Lack.

Womit sich in gewisser Weise ein Kreis schließen würde zwischen den echten Nationalsozialisten und denen, die sich heute, 73 Jahren nach deren Untergang, für deren mutige Bekämpfer halten. Und die weit davon entfernt sind, zu bemerken, wie sehr viele ihrer Denk- und Verhaltensweisen auf die gleichen Wurzeln zurückgehen wie bei den Nationalsozialisten. Mit denen ich sie – entgegen ihrem eigenen Verhaltensmuster – nie gleichsetzen würde.

Womit wir bei der Nachricht wären, die für mich Anlass für diesen Text war.

Und bei Saskia Esken. Die SPD-Chefin hat gerade die AfD als Nazi-Partei bezeichnet. Und blieb trotz Nachfragen des schockierten Moderators im österreichischen Sender ORF explizit dabei.

Den Gegner „Nazi“ zu nennen – das ist die vernichtendste Beschimpfung, die in Deutschland möglich ist. Das ultimative Totschlag-Argument. Die ultimative Verrohung der Sprache.

Und was tut Esken wenige Tage, nachdem sie die verbale Atombombe gezündet hat? Sie fordert „das Augenmerk auf den politischen Streit mit Worten“. Dort liege einiges im Argen, erklärte sie jetzt im Fernsehsender „Nov“, die Sprache sei „verroht“: „Die Attacken auf der Straße seien Folgen der Gewalt in der Sprache.“

Ja, Frau Esken!

Wenn Sie Ihre Kritiker als Nazis diffamieren, ist Gewalt gegen diese Kritiker auf der Straße eine Folge Ihrer Sprache.





Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert